Entsorgung und Recycling in Gößweinstein
91327 Gößweinstein
Kontakt & Standort
Hauptstraße 3
91747 Westheim
Telefon: 09833 79813-30
Fax: 09833 9813-50
Webseite: www.landkreis-wug.de/abfall/recyclinghoefe-und-wertstoffhoefe/
Allgemeine Informationen
Für Einwohner von Gößweinstein ist der nächstgelegene Annahmeort der Recyclinghof in Westheim. Er nimmt eine ganze Reihe gängiger Wertstoffe an und ist speziell für kleinere Mengen aus Haushalten gedacht. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten und die Hinweise zum Umgang mit besonderen Abfallarten weiter unten.
Kleinere Mengen aus dem Haushalt werden in der Regel akzeptiert, bei größeren Mengen empfiehlt sich eine vorherige Abstimmung mit der Einrichtung vor Ort. Achten Sie bei Ihrer Anfahrt auf saubere und getrennte Materialien.
Öffnungszeiten & Annahme
Der Recyclinghof Westheim ist wochentags geschlossen. Die Öffnungszeiten sind knapp, bitte planen Sie Ihren Besuch entsprechend:
- Montag–Freitag: geschlossen
- Samstag: 10:00 – 11:30 Uhr
Akzeptierte Materialien (Auszug, besonders häufig)
Material Altkleider und Schuhe Glas (Behälterglas) Papier, Pappe, Kartonagen Elektro- und Elektronik-Altgeräte (keine Kühl- und Gefriergeräte) Batterien (keine Autobatterien) Energiesparlampen, LED-Lampen Aluminium, Buntmetalle, Dosen, Eisenschrott Tinten-Patronen, Toner-Kartuschen Speisefette und -Öle (kein Mineralöl) Verpackungsfolien (sauber)Hinweis: Kühl- und Gefriergeräte sowie Leuchtstoffröhren werden nicht angenommen. Achten Sie bei Ihrer Anfahrt auf saubere und getrennte Materialien.
Sonderabfälle, Sperrmüll und Entsorgungsoptionen
Sonderfälle gibt es viele. Hier die wichtigsten Punkte für Gößweinstein und Umgebung:
Textilien und Spenden
Altkleider werden auf dem Wertstoffhof angenommen. Wenn Kleidung noch tragbar ist, sind lokale Kleiderkammern, soziale Einrichtungen oder gemeinnützige Sammelstellen eine gute Option. Oft gibt es in Ortschaften Sammelcontainer für Altkleider. So können Sie der Umwelt helfen und gleichzeitig Menschen unterstützen.
Gefährliche Abfälle
Batterien (außer Autobatterien), Energiesparlampen und LED-Lampen dürfen auf dem Recyclinghof abgegeben werden. Für Farben, Lacke, Lösungsmittel, Altöl, Chemikalien und andere gefährliche Abfälle gibt es in der Regel spezielle Schadstoffannahmen bei der Kreisverwaltung oder gesonderte Schadstoffsammeltage. Niemals schadstoffhaltige Stoffe unverpackt in den Restmüll geben.
Entrümpelung und Haushaltsauflösung
Wenn größere Mengen anfallen oder eine komplette Haushaltsauflösung ansteht, sind professionelle Dienste ratsam. Suchbegriffe vor Ort: Entrümpelung, Haushaltsauflösung. Solche Anbieter übernehmen das Sortieren, Abholen und die umweltgerechte Entsorgung. Kostenvoranschläge sollten Sie unbedingt vergleichen; seriöse Unternehmen stellen eine detaillierte Liste der entnommenen Materialien und der entstehenden Gebühren zur Verfügung.
Sperrmüll und Bauabfälle
Für sperrige Gegenstände (Sperrmüll) bietet die Gemeinde oder der Landkreis meist Sammeltermine oder eine Abholung auf Bestellung an. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeindeverwaltung über Anmeldung, Gebühren und zulässige Abfälle. Für Bau- und Abbruchmüll sind Container (Baustellencontainer) eine praktikable Lösung. Containergrößen und Preise variieren stark nach Volumen, Region und Art des Materials. Holen Sie mehrere Angebote ein; rechnen Sie grob mit deutlichen Preisunterschieden je nach Anbieter und Entsorgungsweg.
Kostenhinweis
Einige Leistungen sind kostenlos (z. B. viele Wertstoffe in haushaltsüblichen Mengen); für andere wie Sperrmüllabholungen, großvolumige Entrümpelungen oder spezielle Schadstoffannahmen können Gebühren anfallen. Genaues erfahren Sie bei den zuständigen Stellen vor Ort.
Warum richtige Mülltrennung wichtig ist
Die richtige Trennung schützt die Umwelt. Wertstoffe werden wiederverwendet, Rohstoffe bleiben im Kreislauf. Das spart Energie und schont Ressourcen. Eine saubere Trennung reduziert Schäden und Gefahren beim Recycling. Kurze Wege zu geeigneten Annahmestellen verringern zusätzlich Verkehr und Emissionen. Jeder Beitrag zählt, auch kleine Maßnahmen zu Hause.
Recyclingprogramme und Vermeidung
In der Region laufen verschiedene kommunale Maßnahmen zur Abfallvermeidung und zum Recycling. Beispiele sind Informationsaktionen des Landkreises, Sammelaktionen für Problemstoffe und Hinweise zu Mehrweg-Alternativen. Als Haushalt können Sie ebenfalls aktiv werden: vermeiden Sie Einwegverpackungen, kaufen Sie langlebige Produkte, reparieren statt wegwerfen und nutzen Sie Tausch- und Secondhand-Angebote. Kompostieren biologisch abbaubare Küchen- und Gartenabfälle, so reduzieren Sie Restmüll und produzieren wertvollen Kompost für Garten und Pflanzen.
Kurz: Nutzen Sie den Recyclinghof Westheim bei Bedarf und denken Sie an Vermeidung und Wiederverwendung. Damit schützen Sie Gößweinstein und die Region — praktisch und wirkungsvoll.