Entsorgung und Recycling in Amberg
86854 Amberg
Wenn Sie in Amberg wohnen und Wertstoffe oder Sperrmüll entsorgen möchten: Wo bringen Sie Ihre Sachen hin? Die nächste Annahmestelle für viele Abfallarten ist der Recyclinghof Türkheim. Dort können Sie eine Vielzahl von Materialien fachgerecht abgeben und damit Recycling und Wiederverwendung unterstützen.
Recyclinghof TürkheimRecyclinghof Türkheim
Holzteilestr. 2 (bei Kläranlage)
86842 Türkheim
Telefon: 08261/995367
Fax: 08261/995374
Webseite: www.landratsamt-unterallgaeu.de
Öffnungszeiten
Bitte richten Sie Ihre Anlieferung nach den Öffnungszeiten des Recyclinghofs:
Tag Öffnungszeiten Montag Geschlossen Dienstag 14:30 – 18:00 Uhr Mittwoch Geschlossen Donnerstag 14:30 – 18:00 Uhr Freitag 14:00 – 18:00 Uhr Samstag 09:00 – 13:00 UhrAnnahme – Top 10 Wertstoffe
Der Recyclinghof nimmt viele Stoffe an. Die wichtigsten zehn Materialien sind:
Material Hinweis Altglas Altholz* nicht druckimprägniert oder mit Holzschutzmitteln behandelt Altmetalle / Schrott Altpapier und Kartonagen Altreifen* ohne Felgen, bis 60 cm Durchmesser Batterien aus Elektrogeräten und Fahrzeugen Elektroaltgeräte Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren Gartenabfälle* über Kompostieranlage Bauschutt bis 100 Liter Keramik, Beton, Ziegel, FliesenHinweis: Kennzeichnen mit * sind gebührenpflichtig. Fragen Sie vor Anlieferung nach Preisen und Abgaberegeln.
Spezialentsorgung
Was ist mit Textilien? Wohin mit gefährlichen Stoffen?
Textilien: Gut erhaltene Kleidung können Sie über lokale Sammelstellen, Kleidersammlungen oder gemeinnützige Einrichtungen weitergeben. Haben Sie Möbel oder komplette Kleiderschränke? Dann lohnt sich eine Spende an soziale Einrichtungen oder ein Angebot in örtlichen Tauschgruppen.
Gefährliche Abfälle: Energiesparlampen, alte Batterien, Kühlgeräte oder Lösemittel gehören nicht in die Restmülltonne. Bringen Sie solche Stoffe zum Recyclinghof oder zu speziellen Schadstoffsammlungen der Gemeinde. Bei größeren Mengen (z. B. Kältegeräte mit Kühlmittel) ist eine fachgerechte Entsorgung notwendig — lassen Sie sich beraten, um Umweltschäden zu vermeiden.
Entrümpelung und Haushaltsauflösung: Suchen Sie professionelle Hilfe bei Entrümpelung oder Haushaltsauflösung? Dienstleister vor Ort bieten Entrümpelung und Haushaltsauflösung an und kümmern sich um fachgerechte Trennung und Entsorgung. Holen Sie mehrere Angebote ein und fragen Sie nach Recyclinganteil und Entsorgungsnachweisen.
Sperrmüll & Bauabfälle
Müssen größere Gegenstände entsorgt werden? Kommunale Sperrmüllabholungen sind oft die einfachste Lösung. Informieren Sie sich beim zuständigen Entsorger oder im Müllkalender Ihrer Gemeinde über Termine und Anmeldepflichten. Für größere Renovierungen sind Container (Mulden) sinnvoll.
- Containergrößen: üblich sind 3–10 m³ für private Renovierungen, größere Projekte benötigen 10 m³ oder mehr.
- Kosten: Die Preise schwanken nach Region, Größe und Dauer. Als grobe Orientierung rechnen viele Haushalte für einen 7–10 m³ Container mit mehreren hundert Euro; fragen Sie lokale Anbieter nach einem verbindlichen Angebot.
- Hinweis: Bauschutt kann auf Wertstoffhöfen nur in begrenzten Mengen angenommen werden (z. B. bis 100 Liter), für größere Mengen ist ein Container oder eine Baustellenabfuhr nötig.
Tipps zum Entrümpeln und Wiederverwenden
Wollen Sie Ihre Wohnung aufräumen, ohne alles wegzuwerfen? Welche Dinge lassen sich verschenken, verkaufen oder recyceln?
- Starten Sie klein: Eine Lade, ein Schrankfach oder ein Raum pro Tag.
- Sortieren nach drei Kategorien: Behalten – Verschenken/Verkaufen – Entsorgen.
- Verkaufen Sie funktionale Möbel und Haushaltsgegenstände online oder auf dem Flohmarkt.
- Spenden Sie intakte Kleidung und Haushaltswaren an soziale Einrichtungen.
- Nutzen Sie Repair-Cafés oder lokale Reparaturdienste, bevor Sie etwas wegwerfen.
Recyclingprogramme und Abfallvermeidung
Welche Angebote gibt es lokal und wie können Sie Müll verhindern?
Viele Gemeinden fördern Initiativen wie Repair-Cafés, Tauschbörsen, öffentliche Kompostaktionen oder Sammelstellen für Elektroschrott. Vermeiden Sie Müll, indem Sie auf Mehrwegprodukte setzen, Verpackungen reduzieren und Produkte mit langer Lebensdauer wählen. Kleine Gewohnheitsänderungen — weniger Einweg, öfter reparieren — sparen Ressourcen und Geld.