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Recyclingmöglichkeiten in Morsbach

51597 Morsbach

Abfallentsorgung und Recycling in Morsbach

Allgemeine Informationen zur Abfallentsorgung für Morsbach

Der nächstgelegene Wertstoffhof für Einwohnerinnen und Einwohner von Morsbach befindet sich in Rennerod:

Recyclinghof Rennerod
Vor Wetzelscheid 1
56477 Rennerod
Telefon: 02664/6336
Webseite: wab.rlp.de

Öffnungszeiten

Montag
08:00 – 16:00 Uhr
Dienstag
08:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch
08:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag
08:00 – 16:00 Uhr (vom 2.5. bis 30.9. bis 18:00 Uhr)
Freitag
08:00 – 16:00 Uhr
Samstag
08:00 – 12:00 Uhr

Wichtig angenommene Wertstoffe (Auswahl)

Wertstoff Papier, Pappe Wertstoffschrott Elektroaltgeräte (nur komplette Geräte) Gelbe Säcke Korken CDs, DVDs

Bestimmte Abfälle werden gegen Gebühr angenommen, darunter Hausmüll und hausmüllähnlicher Gewerbeabfall, Sperrmüll, PKW-Reifen, Styropor, verschiedene Kunststoff- und Holzabfälle, Grünabfälle, Bauschutt (verwertbar und unverwertbar), Erdaushub sowie asbesthaltige Abfälle. Bitte bringen Sie für solche Abgaben ausreichende Zahlungsmittel mit und klären Sie vor Anfahrt, ob eine Anmeldung erforderlich ist.

Kurzinfo zu Kosten: Einige Abfälle (siehe Liste oben) werden ausdrücklich gegen Gebühr angenommen. Konkrete Gebühren sind abhängig von Menge und Art des Materials – erkundigen Sie sich vor Anlieferung über die Anforderungen beim Recyclinghof Rennerod.

Spezialentsorgung: Textilien, Schadstoffe, Entrümpelung

Textilien, die noch tragbar sind, sollten nicht in den Restmüll. Spenden Sie gut erhaltene Kleidung an örtliche Kleiderkammern, Tafeln oder Second-Hand-Läden. In vielen Orten stehen außerdem Sammelcontainer für Altkleider bereit. Wenn Kleidung stark verschlissen ist, gehört sie in den Restmüll oder in spezielle Recycling-Sammlungen.

Für schadstoffhaltige Abfälle (Lacke, Farben, Lösungsmittel, Batterien, Akkus, Altöl, Energiesparlampen, Pflanzenschutzmittel etc.) gelten strenge Regeln: Geben Sie diese nicht in die normale Restmülltonne. Nutzen Sie Schadstoffannahmen des Landkreises oder gesonderte Sammelaktionen. Die Mitarbeiter des Recyclinghofes in Rennerod können Sie vor Ort beraten, ob eine Annahme möglich ist oder ein anderer Entsorgungsweg nötig ist.

Brauchen Sie Hilfe bei Entrümpelung oder einer Haushaltsauflösung? Lokale Dienstleister für Entrümpelung und Haushaltsauflösung bieten Komplettlösungen an – von der Trennung verwertbarer Materialien über den Abtransport bis zur besenreinen Übergabe. Holen Sie mehrere Angebote ein und fragen Sie konkret nach der umweltgerechten Verwertung der Materialien.

Sperrige Gegenstände, Bauschutt und Containerlösungen

Für Sperrmüll bietet die Kommune in der Regel Sammeltermine oder Abholung gegen Gebühr an. Informieren Sie sich bei der Gemeindeverwaltung Morsbach über die nächsten Abholtermine und die Modalitäten. Alternativ können Sperrgut und Bauabfälle zum Recyclinghof gebracht werden; für viele Fraktionen wird eine Gebühr erhoben.

Bei größeren Bauvorhaben sind Container (Mulden) die praktikable Lösung. Containergrößen und -preise variieren je nach Anbieter und Abfallart (z. B. Bauschutt getrennt von Holz oder gemischtem Abfall). Verbindliche Preise erhalten Sie beim jeweiligen Containerdienst; rechnen Sie damit, dass Bauschutt, Erdaushub und asbesthaltige Materialien teurer sind als sauberes Recyclingholz oder Holzwerkstoffe.

Tipps zum Entrümpeln und Wiederverwenden

Ein kurzer Tipp aus dem Alltag: Eine Nachbarin aus Morsbach sortierte ihre Kellerkisten nach „Behalten, Verschenken, Verkaufen“ und lud Freunde zu einem Kaffee ein — am Ende waren zwei Kartons Spenden für die Kleiderkammer, ein altes Regal fand gratis einen neuen Platz und sie hatte Platz für einen Fahrrad-Schuppen. Solche kleinen Aktionen bringen oft mehr als ein einzelnes Entrümpelungsprojekt.

  • Beginnen Sie mit einem Raum und nehmen Sie kleine Ziele vor.
  • Beschriften Sie Kisten deutlich: Verkaufen, Verschenken, Recyceln, Restmüll.
  • Nutzen Sie lokale Tausch- und Verschenk-Gruppen, Flohmärkte oder Second-Hand-Läden.

Recyclingprogramme und Abfallvermeidung

Regionale Initiativen fördern Reparaturcafés, Tauschflohmärkte und Nachbarschaftsprojekte, die das Wiederverwenden und Reparieren in den Mittelpunkt stellen. Solche Angebote reduzieren Abfall und stärken die Nachbarschaft.

Präventionsstrategien für den Alltag:

  • Bewusst einkaufen: langlebige Produkte, unverpackte Waren und Einweg vermeiden.
  • Mehrweg statt Einweg: Thermobecher, Einkaufstaschen, Mehrwegboxen nutzen.
  • Kompostieren Sie organische Abfälle oder nutzen Sie kommunale Biotonnen, falls vorhanden.
  • Reparieren statt wegwerfen: Nutzen Sie lokale Reparaturangebote oder Werkstätten.

Dieser Inhalt wurde mit KI-Unterstützung erstellt und durch die Redaktion geprüft. Stand: März 2026.